Sinkende Immobilienwerte

Windparks in unserer Region werden unbestritten zu fallenden Immobilienpreisen führen. So ergab eine repräsentative Umfrage unter Maklern im Weschnitztal, dass die Immobilienwerte um bis zu 30 % sinken werden. Bei einer weiteren Umfrage bei Maklern im Odenwaldkreis kam es zu ähnlichen Abschlägen. Von Windrädern beeinträchtigte Immobilien würden gar nicht erst angenommen. Diese Fakten werden zwar von den Befürwortern verharmlost, sind jedoch unter Fachleuten unumstritten und zeigen sich in der Praxis. Laut Prof. Dr. Jürgen Hasse am Institut für Humangeographie der J.W.-von-Goethe-Universität in Frankfurt ist mit Preisabschlägen von 20 - 50 % bei Wohnimmobilien zu rechnen, sobald Windräder in Sicht- und Hörweite sind. Dies ist eine schleichende Enteignung durch Entwertung der Immobilien, eine Vernichtung der Existenzsicherung und privaten Altersvorsorge.

Die Betreiber und die Grundstückseigentümer, die ihr Land für Windräder zur Verfügung stellen, werden hier wohl mit Schadensersatzklagen rechnen müssen.
 

 

Für weitere Informationen empfehlen wir folgende Internetseite:

www.ulrich-richter.de/fakten/immobilienwert/     

 

Tourismus nimmt ab, Hotel- und Gaststättengewerbe als Leidtragende

Das hessische Wirtschaftministerium bezeichnet den Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor. Dabei wird unter anderem auch die Naturlandschaft des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald besonders hervorgehoben. Hier sind Naherholungsgebiete entstanden als Ergebnis jahrhzehntelanger Bemühungen um den Natur- und Landschaftsschutz. Diese Errungenschaften werden jetzt in atemberaubendem Tempo zu Nichte gemacht. Wenn die Windräder erst einmal genehmigt sind, stehen sie im Handumdrehen. Wenn dadurch die landschaftliche Attraktivität und damit unsere einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Schaden nimmt, ist mit einem Rückgang des Tourismus zu rechnen. Wie werden sich Touristen verhalten, wenn sie in ihren geliebten Odenwälder Hotels und Restaurants zukünftig mit den Auswirkungen der Windräder bedient werden und nicht mehr die gewohnte Entspannung finden? Die wirtschaftlichen Konsequenzen eines Windparks lassen sich nur schwer abschätzen.

Beim Wandern sollen herrliche Landschaftsblicke über unsere Hügel und scheinbar unendlichen Wälder möglich sein. Momentan kann dies noch real erlebt werden.

Wenn wir es schaffen frei von Windrädern zu bleiben, wird unsere Region in Zukunft ein bedeutender Ort der Erholung für viele Menschen sein.

 

Abwanderung

Wer möchte mitten in einem riesigen Windpark wohnen? Die Landflucht wird durch den Bau von Windparks zunehmen. Negativbeispiel sind viele nordhessische Gemeinden, die bereits jetzt zum Teil mehr als 20 % ihrer Bevölkerung verloren haben. Besonders junge Familien werden zunehmend in Ballungszentren ziehen. Um diesem Trend nachhaltig entgegenzuwirken, wäre ein Ziel, einen attraktiven, natürlichen, der Erholung dienenden Lebensraum zu erhalten. Das Risiko, dass den Gemeinden durch Wegzug mehr Einnahmen wegbrechen, als sie durch die Windkraftanlagen einnehmen, ist groß.

Resumee:
Der Rückgang der Einwohnerzahlen hat ein sinkendes Steueraufkommen zur Folge. Auf weniger Bürger kommen mehr Kosten zu (vorhandene Infrastruktur wie Wasserversorgung, Straßennetz, öffentliche Verwaltung etc. müssen von weniger Bürgern bezahlt werden). Die jetzt schon spürbare schleichende Ausdünnung der Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Schulen etc.) wird sich rasant beschleunigen. Das Leben in unserer Region verteuert sich. Potenzielle Gewerbetreibende und Fachkräfte lassen sich in attraktiveren Regionen nieder. Kurz: Es führt in eine Abwärtsspirale.

 

Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

Die Stellungnahme von unserem ehemaligen Landrat Herrn Horst Schnur, welcher die Bürgerinitiative unterstützt, finden Sie auf der Startseite.

 

Häufig hören wir die Frage, warum es trotz der umstrittenen Situation immer noch Befürworter und Leute gibt, denen es nicht schnell genug gehen kann, dass bei uns Windkraftanlagen gebaut werden.

Mögliche Gründe:

Ein Grundstückseigentümer in unserer Region erhält eine Pacht in der Höhe von bis zu 40.000 Euro pro Jahr auf 20 Jahre garantiert, wenn das Windrad bei ihm steht. Wenn solche Pachtzahlungen möglich sind, können Sie sich vorstellen, dass es insgesamt um sehr viel Geld geht...

Ohne die starke Unterstützung von Subventionen wären solche Zahlungen an Grundstückseigentümer und Gewinne für Projektierer und Betreiber in unserer Region gar nicht möglich. Da diese Subventionen aber evtl. bald stark reduziert werden könnten, haben sie es gerade so eilig. Es geht hier um Millionen…

Die Höhe der Subventionen wird bestimmt durch den aktuellen Stand an dem ersten Tag an dem Strom in das Netz eingespeist wird. Das erklärt auch warum manche dann schon im Sommer den Wald roden (obwohl sie erst ab Oktober die Erlaubnis dafür gehabt hätten) und so schnell bauen wie es irgend möglich ist...

Befürworter sind in der Regel leider nur die, die einen direkten finanziellen Nutzen daraus haben oder Menschen die sich mit dem Thema noch nicht wirklich auseinandergesetzt haben und immer noch denken Windkraft träge in jedem Fall zum Naturschutz bei.

 

Der Rückbau der Windkraftanlagen birgt finanzielle Risiken in Millionenhöhe für Grundeigentümer. Mehr dazu(Hier...)

Ebenso birgt das Geschäft mit dem Wind Risiken für Kapitalanleger. Mehr dazu lesen Sie HIER...

 

Die Windkarte für den Odenwald ist eine reine Hochrechnung. Topographische Besonderheiten, wie unsere Hügellandschaft und die großen Waldflächen sind nicht berücksichtigt. Die Erfahrung anderer Gemeinden hat bereits gezeigt, dass Windräder bei ähnlichen Bedingungen nicht den geplanten "Gewinn" erzielen.

Eines der "Bürgerwindräder" in Hainhaus erwirtschaftete 2012 70.000 Euro Verlust, anstelle des zugesagten Gewinns, da der zuvor "kalkulierte" Wind in der Praxis zu wenig wehte. Versprochen waren den Genossen (Bürger, die sich von den Windrädern hohe Renditen erhoffen) 4,25 %. Die Planer, Erbauer und Grundstückseigentümer haben selbstverständlich ihr Geld.

 

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwitschaftlichen Betrachtung kommt zum Schluss, dass die Subventionierung der Windräder mittlerweile verheerende volkswirtschaftliche Wirkungen entfaltet. Warum? Weil der Bauboom von Windrädern in windschwachen Gebieten allein nur mit Hilfe der Subventionierungen durch das ErneuerbareEnergien Gesetz (EEG) einigermaßen rentabel wird.
Da sehr wahrscheinlich ab 2015 die Einspeisevergütungen deutlich reduziert werden, versuchen private Investoren und Energiegenossenschaften bis dahin noch möglichst schnell viele Windräder zu errichten, besonders an weniger geeigneten Standorten, da es hierfür extra Zuschüsse gibt. Kurios -
 

 

Die Wirtschaftsweisen mahnen zur Vernunft

 

Am 13. No­vem­ber 2013 stell­te der Sach­ver­stän­di­gen­rat zur Be­gut­ach­tung der ge­samt­wirt­schaft­li­chen Lage sein ak­tu­el­les Jah­res­gut­ach­ten der Öf­fent­lich­keit vor.

 

Die 531 Sei­ten um­fas­sen­de Ex­per­ti­se der land­läu­fig als “die Wirt­schafts­wei­sen” be­zeich­ne­ten Pro­fes­so­ren, trägt den Titel  gegen eine rück­wärts­ge­wand­te Wirt­schafts­po­li­tik  und zeigt an di­ver­sen Stel­len wirtschafts­po­li­ti­schen Hand­lungs­be­darf auf.

 

Im 10. Ka­pi­tel des Gut­ach­tens wid­men sich die fi­nan­zi­ell und po­li­tisch un­ab­hän­gi­gen, fach­lich hoch­gra­dig kom­pe­ten­ten Volks­wir­te der En­er­gie­po­li­tik.

 

Auf die­sem Po­li­tik­feld, ins­be­son­de­re die För­de­rung der so­ge­nann­ten Er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en be­tref­fend, at­tes­tie­ren die Wirt­schafts­wei­sen wei­ten Tei­len der Po­li­tik feh­len­de Ein­sicht in die ent­schei­den­den Zu­sam­men­hän­ge.

 

Die hoch­re­nom­mier­ten Wis­sen­schaft­ler empfehlen der künf­ti­gen Re­gie­rung,

 

  • sich nicht län­ger von laut­star­ken Lob­bies be­ein­flus­sen zu  las­sen, son­dern
  • eine mu­ti­ge und durch­grei­fen­de Re­form des Sub­ven­ti­ons­sys­tems ein­zu­lei­ten und,  
  • bis zu des­sen Um­set­zung, einen Aus­bau­stopp für Wind­kraft­an­la­gen etc. zu ver­hän­gen.

 

Hier ei­ni­ge mar­kan­te Zi­ta­te:

 

“Das Groß­pro­jekt wird der­zeit ohne ein schlüs­si­ges Ge­samt­kon­zept um­ge­setzt.”

“Zudem fehlt wei­ten Tei­len der Po­li­tik  of­fen­bar nach wie vor die Ein­sicht, dass mit der bis­he­ri­gen Vor­ge­hens­wei­se er­heb­li­che volks­wirt­schaft­li­che Res­sour­cen ver­schwen­det wur­den, die beim Stre­ben nach Wohl­fahrt und ge­sell­schaft­li­chem Fort­schritt an an­de­rer Stel­le feh­len wer­den.”

“Wer die En­er­gie­wen­de er­folg­reich um­set­zen will, muss den po­li­ti­schen Wi­der­stand der größ­ten Pro­fi­teu­re des ak­tu­el­len För­der­sys­tems zum Wohle der Ver­brau­cher über­win­den.”

“Bevor ein ent­spre­chen­des Markt­de­sign ge­fun­den und eta­bliert wird, bie­tet sich ein  Mo­ra­to­ri­um bei der För­de­rung er­neu­er­ba­rer En­er­gi­en an, da der Zubau an Ka­pa­zi­tä­ten be­reits die In­te­gra­ti­ons­fä­hig­keit des Sys­tems aus­ge­reizt hat.”

 

Die deut­li­che Kri­tik der Wirt­schafts­wei­sen an der Aus­ge­stal­tung der En­er­gie­wen­de greift eben­so de­zi­diert das be­lieb­te Jagen auf fal­scher Fähr­te, das ste­tig wach­sen­de Heer der Sub­ven­ti­ons­rit­ter sowie den im­pli­zi­ten Län­der­fi­nanz­aus­gleichs­aus­gleich auf .

 

Die re­le­van­ten Pas­sa­gen des Ka­pi­tels haben wir für Sie gelb mar­kiert. Sie fin­den dies HIER...