Aktuelles

24. Mai 2016

Der Termin für die Erörterung der Einwendungen gegen die Errichtung und den Betrieb von sechs Windkraftanlagen im Stilfüssel/Wald Michebach findet am Dienstag, den 24.05.2016 um 10.00 Uhr in der Rudi-Wünzer-Halle (Rudi-Wünzer-Straße 29) in Wald-Michelbach statt. Die Bürgerinitiativen Gegenwind Siedelsbrunn und Ulfenbachtal hoffen auf die Anwesenheit aller Bürgerinnen und Bürger, die Einwendungen formuliert und eingereicht haben. Informationen können der Amtlichen Bekanntmachung entnommen werden.

Ebenso sind Gäste sehr willkommen.

 

Regierungspräsidium Darmstadt

 

Öffentliche Bekanntmachung Vorhaben der Entega Regenerativ GmbH, Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt hier: Errichtung und Betrieb von 6 Windkraftanlagen in Wald-Michelbach Stand: 01.03.2016

 

Die Entega Regenerativ GmbH hat einen Antrag gestellt auf Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb von 6 Windkraftanlagen in 69483 Wald-Michelbach Gemarkung: Ober-Schönmattenwag, Unter-Schönmattenwag, Wald-Michelbach Flur: 10, 11, 24 und 25 Flurstück: 1, 1/1 und 1/11.

Das Unternehmen ENTEGA Regenerativ GmbH plant die Errichtung von sechs Windkraftanlagen des Typs Vestas V126-3,3MW NH 149 m in den Gemarkungen Wald-Michelbach, OberSchönmattenwag und Unter-Schönmattenwag, auf Grundlage eines im Entwurf des Teilregionalplans Erneuerbare Energien für die Region Südhessen (TPEE) sowie im Entwurf des Flächennutzungsplans der Gemeinde Wald-Michelbach geplanten Vorranggebiets für Windenergienutzung. Die Inbetriebnahme der Windkraftanlagen ist für das 1. Quartal 2017 vorgesehen. Dieses Vorhaben bedarf nach § 4 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) in Verbindung mit Nr. 1.6.2 V des Anhangs 1 der 4. Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) der Genehmigung durch das Regierungspräsidium Darmstadt. Die Prüfung gem. § 1 Abs. 2 der 9. BImSchV hat ergeben, dass keine Verpflichtung besteht, eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen. Diese Feststellung ist nicht selbständig anfechtbar.

 

Das Vorhaben wird hiermit auf Antrag der Vorhabenträgerin nach § 19 Abs. 3 BImSchG öffentlich bekannt gemacht. Der Antrag und die Unterlagen sowie die bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung bei der Genehmigungsbehörde vorliegenden entscheidungserheblichen Berichte und Empfehlungen liegen in der Zeit vom 21.03.2016 (erster Tag) bis 20.04.20164 (letzter Tag) beim Regierungspräsidium Darmstadt, Wilhelminenstraße 1-3, 64278 Darmstadt, Zimmer 3.086 sowie im Rathaus der Gemeinde Wald-Michelbach, In der Gass 17, 69483 Wald-Michelbach, Raum 205 (2. OG), aus und können dort während der Dienststunden eingesehen werden.

Innerhalb der Zeit vom 21.03.2016 (erster Tag) – 04.05.2016 (letzter Tag) können nach § 10 Abs. 3 BImSchG Einwendungen gegen das Vorhaben schriftlich bei den vorgenannten Auslegungsstellen erhoben werden. Es wird gebeten, Namen und Anschrift lesbar anzugeben. Unleserliche Einwendungen und solche, die die Person des Einwenders nicht erkennen lassen, werden bei einem ggf. stattfindenden Erörterungstermin nicht zugelassen. Einwendungen müssen zumindest die befürchtete Rechtsgutgefährdung und die Art der Beeinträchtigung erkennen lassen. Soweit Name und Anschrift bei Bekanntgabe der Einwendungen an die Antragstellerin oder an die im Genehmigungsverfahren beteiligten Behörden unkenntlich gemacht werden sollen, ist hierauf im Einwendungsschreiben hinzuweisen. Personenbezogene Daten von Einwendern können z. B. bei Masseneinwendungen für die Dauer des Verfahrens automatisiert verarbeitet werden. Mit Ablauf der Einwendungsfrist werden Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.

 

Ein Termin zur Erörterung der Einwendungen wird wie folgt bestimmt: Datum: 24.05.2016 Uhrzeit: 10:00 Uhr Ort: 69483 Wald-Michelbach, Rudi-Wünzer-Halle, Rudi-Wünzer-Straße 29. Die Erörterung kann am 25.05.2016 fortgesetzt werden. 

 

Der Erörterungstermin wird abgesagt, wenn die erhobenen Einwendungen nach Einschätzung der Behörde keiner Erörterung bedürfen. Diese Entscheidung wird an gleicher Stelle nach Ende der Einwendungsfrist öffentlich bekannt gemacht. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Erörterungstermin grundsätzlich nicht stattfindet, wenn Einwendungen gegen das Vorhaben nicht oder nicht rechtzeitig erhoben worden sind bzw. die Einwendungen zurückgezogen wurden oder nur auf privatrechtlichen Titeln beruhen. Sollte der Erörterungstermin entfallen, so wird dies im Internet auf der Homepage des Regierungspräsidiums Darmstadt, www.rp-darmstadt.de unter der Rubrik ‘Öffentliche Bekanntmachungen‘ öffentlich bekannt gemacht.

Der Erörterungstermin endet, wenn sein Zweck erfüllt ist. Gesonderte Einladungen hierzu ergehen nicht mehr. Die form- und fristgerecht erhobenen Einwendungen werden, sollte der Erörterungstermin stattfinden, auch bei Ausbleiben des Antragstellers oder von Personen, die Einwendungen erhoben haben, erörtert. Der Erörterungstermin ist öffentlich. Im Einzelfall kann aus besonderen Gründen die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden. Die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen kann durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.

 

Darmstadt, den 01.03.2016 Regierungspräsidium Darmstadt Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Darmstadt Aktenzeichen: IV/Da 43.1 – 53e621 – 1/21 - Stillfüssel-1

 

 

28. Oktober 2015

Keine Lizenz zum Gelddrucken !

Informationen zu unterschätzten Risiken bei der Verpachtung von Grundstücken für Windenergieanlagen 

 

Lesen Sie bitte (Hier) 

 


03. Mai  2015

Bericht von der Informationsveranstaltung am 27.04 im "Kühlen Krug" in Gammelsbach

Der Wind hat sich gedreht im Wolkenkuckucksheim der Energiepolitik

Bürgerinitiativen „Gegenwind“ informieren in Gammelsbach

 

Angesichts der fortlaufenden Bauanträge auf der Sensbacher Höhe und dem Finkenberg erläuterten die Gegenwind-Bürgerinitiativen im Beerfelder Land in einer überfüllten Informationsveranstaltung in Gammelsbach über die Auswirkungen der zu befürchtenden Landschaftsveränderungen durch riesige Windenergieanlagen.

 

Unterstützt von Lichtbildern erläuterte der Heidelberger Wissenschaftler Dr. Richard Leiner unter der Überschrift „Der Odenwald, vom Naturpark zum Windindustriegebiet“ die Auswirkungen der Landschaftsveränderung durch 200 m hohe Rotoren auf Mensch und Natur. Durch die unermüdlichen Argumentationen und Hinweise der Bürgerinitiativen, die von der Politik und von den Betreibern der Anlagen wissentlich unterlassen werden, ist die Nachdenklichkeit in der Bevölkerung und in der Kommunalpolitik stark gestiegen.

„Der Wind hat sich gedreht“, stellt der Referent fest. Die Windkraftprojektierer hätten mit ungeprüften Aussagen gearbeitet und nicht davor zurückgeschreckt, Gutachten in den Bauanträgen für ihre Zwecke zu modifizieren. Heute sind die meisten Argumente für Windkraftnutzung im Odenwald durch Fakten widerlegt. Immer mehr ehemalige Befürworter und Zweifler haben sich den Erkenntnissen der BI's angeschlossen.

 

Ein Umbau der Energieproduktion auf erneuerbare Energieträger, der vor allem auf fluktuierende Sonnen- und Windkraftwerke setzt und der die Physik des Wetters außer Acht lässt, ist zum Scheitern verurteilt. Es zeige sich jetzt allmählich, dass die Energiewende nicht bis zum Ende durchdacht wurde.

 

Anhand von Grafiken erläuterte der Referent, dass Windenergieanlagen keine CO2-Einsparungen bewirken, wie häufig von den Befürwortern behauptet. Das Gegenteil sei festzustellen. Trotz steigender Anzahl von WKA-Anlagen ist der CO2-Ausstoss in der BRD gestiegen. Die CO2 Menge wird über den Zertifikatehandel geregelt. Durch den günstigen Einkauf von entsprechenden CO2-Zertifikaten wird preisgünstiger Braunkohlestrom eingesetzt, welcher bei der Stromproduktion durch häufiges Anfahren vermehrt CO2 verursacht. Unsinnigerweise wird dieser Prozess noch verstärkt, weil sinnvolle Gaskraftwerke, die Netzschwankungen entgegenwirken und zur Netzstabilität beitragen sollen, unrentabel werden und sogar stillgelegt werden sollen.

 

Die Probleme bei der Entsorgung von Atommüll bleiben trotz der Abschaltung der Kernkraftwerke nach Plan dauerhaft bestehen, gleich wie viel Kernkraftwerke abgeschaltet werden. Der Ersatz erfogt nicht durch Windstrom. Es sind ausreichend andere Kapazitäten vorhanden, stellt Dr. Leiner unmissverständlich fest.

 

Windkraftanlagen leisten nach Auffassung des Referenten keinen belastbaren Beitrag zur Energiewende wegen deren Leistungsschwankungen. Trotz steigender Zahl der Anlagen – in Deutschland sind es derzeit 27.000 – ist deren Anteil am gesamten Primärenergiebedarf nur 2%. Häufig muss "Windstrom" ins Ausland verschenkt werden, weil er zur "Unzeit" produziert und nicht abgenommen wird.

 

Erneuerbare Energien können traditionelle Kraftwerke nicht ersetzen, weshalb der Referent eine regionale Autarkie auch wegen nicht vorhandener Speichermöglichkeiten für nicht erreichbar hält. In Zeiten ohne Wind und Sonne wird wegen der Versorgungssicherheit eine 100% verfügbare Kapazität an traditionellen Kraftwerken benötigt. Noch sind andere Kapazitäten ausreichend vorhanden.

 

Daher ist eine vermehrte Anzahl von Windenergieanlagen, wie sie im Klimaschutzprogramm des Odenwaldkreises und im Regionalplan vorgesehen sind, nicht zielführend, führte der Referent aus.

 

Windkraftanlagen erfordern hohe Investitionen und haben einen fragwürdigen Nutzen. Der Bundesverband Windenergie, der die Aufgabe hat für entsprechende Anlagen zu werben, berichtete vor laufender Kamera im Fernsehen, dass 2/3 aller Anlagen weitab der Küste aus Mangel an Wind Verluste ausweisen. Gerade in windschwachen Gebieten wie dem Odenwald ist der Nutzen von WKA äußerst gering bei gleichzeitig großer Belastung von Landschaft und Natur. Eine Wertschöpfung für die Kommunen ist nicht gegeben. Die Frage nach einer Nutzung der WKA nach 20 Jahren subventionierter Laufzeit ist völlig offen.

 

Häufig vergessen werde die Tatsache, dass elektrischer Strom als Handelsware täglich an der Energiebörse in Leipzig zum günstigsten Preis gehandelt werde. Es ergibt sich, dass dieser Strom so günstig gehandelt wird, dass die Wirtschaftlichkeit von regenerativen Energieanlagen wie zum Beispiel Windräder überhaupt nicht gewährleistet werden kann, trotz hoher Subventionen, die der Sromverbraucher zwangsweise bezahlt.

 

Im weiteren Verlauf der Informationsveranstaltung wies Dr. Jürgen F. Kammer als Mitglied des Denkmalbeirates auf den Zusammenhang von Landschaftszerstörung und Wahrung von Kulturgütern hin. Mittlerweile haben Fragen dieser Betrachtung bei der Bewertung von Bauanträgen einen höheren Stellenwert erhalten. Gerade das Gammelsbacher Tal mit seiner markanten Burg Freienstein und der barocken Gesamtanlage Jagdhaus Steingrund verdient den Schutz im Landschaftsensemble.

 

Zudem sei die Gefährdung der Trinkwasserversorgung in den Quellbereichen für Sensbachtal und Gammelsbach nicht berücksichtigt worden. Lediglich privat finanzierte Gutachten hätten der Genehmigungsbehörde in Darmstadt den Problemzusammenhang dargelegt. Bedauerlicherweise habe die Kommunalpolitik dieser für die Einwohner sehr wichtigen Thematik keine Bedeutung beigemessen.

 

Physiotherapeut Frank Leutz berichtete aus seiner beruflichen Praxis über die Problematik von Infraschallfrequenzen und entsprechende negative Auswirkungen auf die menschlichen Organe und deren Schwingungen im Mikrohertzbereich. Der Zusammenhang sei mittlerweile in anderen europäischen Ländern und sogar im Bundesland Bayern höher bewertet worden. Länder wie Dänemark, das als Vorreiter in der Windenergienutzung in Europa gilt, haben bis auf weiteres die Errichtung von Windrädern gestoppt bis die Auswirkungen von Infraschall auf den menschlichen Körper geklärt sind. Bedenklich ist in diesem Zusammenhang, dass die deutschen Kommunal- und Landespolitiker eine solche Nachricht aus dem Nachbarland vollkommen ignorieren.

Die nächtlichen Blinkerfeuer werden ebenfalls nicht ohne Auswirkungen für die Menschen bleiben. Die Rede ist mittlerweile von sogenanntem „Lichtsmog“.

 

Detlef Duschek gab aktuelle Informationen zur Situation der geplanten Baumaßnahmen des Windparks mit sechs Rotoren auf der Sensbacher Höhe. Die Antragsteller betreiben die Baugenehmigung mit größtem Nachdruck. Wie Augenzeugen berichteten, wird gegenwärtig die Trasse auf der Sensbacher Höhe für die Nutzung durch Schwerlasttransporte vermessen. Die letztendliche Baugenehmigung lasse sich nur noch durch Gutachten zum Artenschutz stoppen, die den entsprechenden Dokumenten der Antragsteller schwergewichtig entgegengestellt werden können.

 

In der offenen Diskussion äußerte sich auch der Unternehmer Lothar Moll aus Sensbachtal, der mit seinen beauftragten Gutachten auf die gesundheitlichen Auswirkungen der geplanten Rotoren hinwies. Viele Teilnehmer waren erstaunt über die Darlegung der Zusammenhänge. Zahlreiche Aspekte waren ihnen zuvor noch nicht vermittelt worden, weshalb die Aufklärungspflicht durch die Kommunalpolitik vermisst wurde.

 

Horst Schnur hatte die Moderation übernommen und hierzu angemerkt, dass die Zerstörung der Odenwälder Kulturlandschaft ein Frevel von historischer Dimension sei und mit Recht den Widerstand der Menschen herausfordere. Er betonte, dass gerade die eindrucksvolle Visualisierung der Windkraftstandorte die Auswirkungen der drohenden Landschaftszerstörung im Odenwald jedem vor Augen geführt habe. Die Bürgerinitiativen haben dies erst möglich gemacht, weil sowohl die Antragsteller der Windräder als auch die kommunale Politik diese Informationspflicht unterlassen habe.

 

Der Wertewandel bei den Naturschutzorganisationen BUND und NABU gegenüber deren Positionen in früheren Jahren sei erschreckend.  

Die Änderung des Bundesbaugesetzes und die Privilegierung machen es möglich, 200 m hohen Windenergieanlagen mitten in die Wälder zu setzen. Die Folgen für die Menschen und für Natur und Ökonomie seien dramatisch und in ihren vielfältigen Zusammenhängen noch nicht zu überblicken. Die Energiewende sei ohne ausreichende Abwägung und Abstimmung mit den europäischen Nachbarn hektisch und hysterisch in Angriff genommen worden.

 

Um den Bauanträgen wirkungsvoll entgegenzutreten, sei es dringend erforderlich, dass die Bürgerinitiativen mit Unterstützung durch Spendengeldern weitere Fachgutachten erstellen lassen.  

 

 

17. April  2015

Dem  Windkraft-Projektierer  JUWI   geht  bei Beerfelden die Luft aus

 

 4 mal die gleiche Nachricht; nachzulesen im Anzeiger des Regierungspräsidium Darmstadt.

Odenwald Beerfelden Katzenwinkel Etzean REpower RE3.2M114 200 3,2 zurückgenommen Odenwald Beerfelden Katzenwinkel Etzean REpower RE3.2M114 200 3,2 zurückgenommen Odenwald Beerfelden Katzenwinkel Etzean REpower RE3.2M114 200 3,2 zurückgenommen Odenwald Beerfelden Katzenwinkel Etzean REpower RE3.2M114 200 3,2 zurückgenommen 


 4 Windkraftanlagen werden nun vorerst nicht im Katzenwinkel  bei  Etzean gebaut .

Die Firma  JUWI  aus Wörrstadt hat die Absicht aufgegeben , an dieser Stelle 200 Meter hohe Windräder zu errichten. Die Anträge wurden zurückgenommen.

 

Das ist wieder ein Teilerfolg  für die  'Gegenwind Bürgerinitiativen'  in der Oberzent.  

 

Auf unserer Webseite ist unter Wichtige Informationen nachzulesen wie der aktuelle Stand aller derzeit beantragten/genehmigten Windräder in Hessen ist. 

 

 

19. Februar 2015 

Bürgerinitiative Gegenwind Beerfelden-Rothenberg beklagt rücksichtslosen Eingriff in die Natur                                                                                                                                                                                            

Verärgert sind die Akteure der Beerfelder Gegenwind Bürgerinitiativen über die Tatsache, dass offenbar Habitatbäume schon gefällt werden, um rechtzeitig Platz zu schaffen für die Standorte der riesigen Rotoren in den Waldungen der Oberzent. Jedenfalls haben sie entsprechende schutzwürdige Bäume bei der Begehung im Herbst 2014 dokumentiert, die nun nicht mehr vorhanden sind. Diese der Genehmigungsbehörde beim Regierungspräsidium gemeldeten Höhlenbäume, die vielen Tieren neben Singvögeln auch den seltenen Kleineulen und seltenen Fledermäusen als Habitatbaum Schutz geben sind vermutlich gefällt worden, um vollendete Tatsachen zu schaffen. Angesichts der mangelnden Wirtschaftlichkeit für Windkraftanlagen auf dem Finkenberg fordert die Bürgerinitiative Gegenwind vom Regierungspräsidium eine verstärkte Bemühung um Naturschutz und erinnern an dieser Stelle an die harten Kriterien des Landesentwicklungsplans, in dem mindestens 5.75 m/s Windgeschwindigkeit für die Genehmigung von Windkraftanlagen zu Grunde gelegt werden. Daher halten es die Akteure für erforderlich, dass die Genehmigungsbehörde des Regierungspräsidiums unverzüglich Einblick in die Winderträge vom Geisberg nimmt und Schlüsse daraus zieht. Der Bereich Finkenberg bei Falken-Gesäß liegt ähnlich wie der Geisberg auf dem dritten Höhenzug im Odenwald und auch noch im Windschatten von Stillfüssel, Zollstock und Flockenbusch.

Hessen-Forst berichtete über seine geplanten Maßnahmen zur Erhaltung der Wälder im Odenwald. Wenn dies nicht nur eine billige Publicity-Aktion bleiben soll, muss sich auch Hessen Forst mit der traulichen Wirklichkeit sowohl in den privaten als auch in den staatlichen Wäldern der Odenwaldregion befassen. Denn an vielen Stellen im Odenwald werden derzeit vollendete Tatsachen geschaffen, um den Weg für die großen Windindustrieparks still und heimlich frei zu machen. Alter Baumbestand wird eingeschlagen und wenn Horste seltener Vögeln gefunden werden, kann man sicher sein, dass die Habitatbäume zügig gefällt werden. Den Naturschützern wird auf Nachfrage mitgeteilt, dass dies „versehentlich“ geschehen ist oder wegen „ganz besonders akutem Borkenkäferbefall“ unvermeidlich war.

Die durchsichtige Strategie liegt nach Auffassung der Windkraftgegner auf der Hand: Dort wo kein Baum mehr steht, gibt es auch keine schützenswerten Tiere. Die Genehmigungen zum Bau der Anlagen können sodann vom Grün geführtem Regierungspräsidium zügig und stressfrei erteilt werden. Und dort wo man heute schon mal so ganz nebenbei und Stück für Stück die Waldwege auf Schwerstlastbetrieb ausbaut, muss man später nicht mühsam Einzelgenehmigungen beantragen, wenn die Tieflader tausende von Tonnen Material in die Wälder rollen.

Die Beerfelder Bürgerinitiativen haben bereits 2013 damit begonnen, die Wälder um Beerfelden auf eigene Kosten und mit Spendengeldern systematisch zu katalogisieren und die Habitatbäume seltener und unter Schutz stehender Arten zu erfassen, zu dokumentieren und per GPS einzumessen. Stolz ist man auf die mobilen Datenerfassungssysteme, die von einem Spender großzügig zur Verfügung gestellt wurden und einen direkten Datenupload zum GIS Server ermöglichen. Das System wurde Anfang Februar diesen Jahres Vertretern verschiedener BIs aus Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz vorgestellt. Bei einem Termin vor Ort wurde exemplarisch aufgezeigt wo noch ein im Dezember2014 vermessener Habitatbaum für äußerst seltene Vogelarten wie Sperlingskauz und Raufußkauz stand, der zwischenzeitlich gefällt wurde. Diese Daten wurden mittlerweile an das Regierungspräsidium Darmstadt weitergeleitet, so dass die strafrechtliche Relevanz auf solider Datengrundlage beurteilt werden kann und entsprechende Schritte eingeleitet werden können.

 

Die Zerstörung der Wälder zeigt wie rücksichtslos die im Hintergrund ablaufenden Windkraftgeschäfte mittlerweile geworden sind. Langsam scheint aber auch bei Behörden und Politikern die Brisanz des Themas erkannt zu werden. So wurde 2014 der Thüringische Innenminister Christian Köckert wegen Bestechung durch den Windkraftprojektierer Juwi zu 15 Monaten auf Bewährung verurteilt. Im Herbst 2014 sagte der Hessische Wirtschaftsminister Al Wazir seine Teilnahme an der Einweihung eines Windparks in Freiensteinau ab, als bekannt wurde, dass dort fast doppelt soviel Wald gerodet wurde als genehmigt. Das ist um so erstaunlicher, als die „großzügige“ Auslegung von Rodungsgenehmigungen durch die Windkraft-Konzerne bisher eher die Regel als die Ausnahme darstellt und von den zuständigen Behörden äußerst zuvorkommend geduldet wurde. Mittlerweile ermittelt dort die Staatsanwaltschaft.

Diese Beobachtungen geben den Akteuren der Bürgerinitiativen Mut und Hoffnung, dass ihre Arbeit notwendig und wichtig ist. So sind im Rahmen der aktuellen Verfahren weitere Gutachten anerkannter Fachleute über Artenschutz in Auftrag gegeben, die dem Regierungspräsidium und der Oberen Naturschutzbehörde zur Verfügung gestellt werden.

 

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit Spenden. Vielen Dank 

 

 

06. Januar 2015

Informations-Flyer  Gegenwind

 

Die Gegenwind-Bürgerinitativen in der Oberzent veröffentlichen eine Informationsbroschüre die Gründe aufzeigt , um den Bau von Windrädern in unserem Odenwald nicht zu zulassen.

Auf acht Seiten wird dem Leser aufgezeigt wo die größten Bedenken bestehen . Die negativen Folgen für Mensch und Natur werden immens sein . Der von einigen erdachte Nutzen aus dem Betrieb der Windräder wird angezweifelt. 

Die Info-Flyer werden an alle Haushalte verteilt und bei verschiedenen Stellen auch öffentlich ausgelegt werden.

 

Lesen Sie den Info- Flyer auch auf unserer Homepage  Hier :...

 

 

10. November 2014

Aufruf an die Mandatsträger der Gemeinden im Odenwald :

Der aktuelle Flächennutzungsplan(FNP) , Teilbereich Windkraft , ist abzulehnen !  

Bürgerinitiative „Gegenwind Beerfelden-Rothenberg“ sieht fehlenden Wind als Gefahr für Landschaftszerstörung im Odenwald

 

Fehlenden Wind im Odenwald sieht die Bürgerinitiative „Gegenwind Beerfelden-Rothenberg“ als kommendes Desaster für Landschaftszerstörung durch Rotorenbau. Selbst die Windkraftbranche sieht die Windprognosen von Anbietern am Kapitalmarkt als oft zu optimistisch, weil die Menge des erzeugten Stroms viel geringer ausfällt als erwartet.

 

So bekennt die Windbranche freimütig im Fernsehen, dass zwei Drittel aller Windparks in Deutschland keinen Ertrag bringen. Dies gilt auch für die bisher veröffentlichten Daten bestehender Windräder im hessischen und benachbarten baden-württembergischen Odenwald.

Aus aktuellem Anlass äußern daher die Akteure der Bürgerinitiative ihr Erstaunen, dass in der Stellungnahme der Landschaftsplanung Sliwka zum Flächennutzungsplan ( FNP) , Teilbereich Windkraft , des Odenwaldkreises im zusammenfassenden Bericht freimütig dargelegt wird, dass bei der Standortauswahl lediglich ein Gutachten des TÜV Süd vom 25.10.2011 zum Windpotenzial und keine Messung zugrundegelegt wurde.

Inzwischen sei jedoch bekannt, dass die vorliegenden Windmessdaten im windschwachen Odenwald die Prognosen nicht bestätigen, und  eine Windgeschwindigkeit von mindestens 5,75 m/s nicht vorhanden sei.

Die Kommunalpolitiker in den Stadtverordnetenversammlungen und Gemeindevertretungen hätten daher nun eine Vorlage zur Zustimmung, die den grundsätzlichen Voraussetzungen der hessischen Landespolitik nicht entspricht.

 

Die Bürgerinitiative empfiehlt deshalb den Mandatsträgern das ihnen vorgelegte Papier zum FNP , Teilbereich Windkraft , in der jetzigen Fassung nicht zu verabschieden und die Entscheidung zu vertagen. Stattdessen sollten die Kommunalpolitiker einjährige, fachlich einwandfreie Windmessungen fordern und eine flächendeckende Umweltverträglichkeitsprüfung  ( UVP ) für die Bergrücken bis nach Hirschhorn am Neckar verlangen, um ihrer Verantworung gegenüber den Bürgern und der Natur gerecht zu werden.

 

Schließlich bedeute der Flächennnutzungsplan keine Eingrenzung der Windkraftanlagen sondern nach Aussage des Odenwaldkreises, lediglich die erste Ausbaustufe im Rahmen des geplanten Klimaschutzkonzeptes, der eine Verdreifachung der Anzahl der Windkraftanlagen folgen soll.

 

Die Bürgerinitiative fühlt sich in ihren Bedenken auch deshalb bestätigt, weil sie unabhängig von den allgemein zu beobachtenden Stillständen der Windräder auf dem Geisberg von nicht erfüllten finanziellen Erwartungen gehört hat, die alsbald im kommenden Jahr veröffentlicht werden sollen.

 

Die Bürgerinitiative „Gegenwind Beerfelden-Rothenberg“ setzt ihre Aktivitäten zur Aufklärung und Information der Bevölkerung uneingeschränkt fort, lässt Gutachten erarbeiten und bereitet sich auf anwaltliche Vertretungen in künftigen Klageverfahren vor. 

 

 

 

25. September 2014

2/3 aller Windkraftanlagen machen Verluste .

 

Nach einer Studie , die der Bundesverband der Deutschen Windenergie in Auftrag gegeben hat , laufen 2/3 der Windkraftanlagen nicht Kosten deckend.

Daran sind oft die fehlenden vorort Untersuchungen über die Windhöffigkeit Schuld.

Man verlässt sich noch zu oft auf sogenannte Wind-Prognosen , die dann nicht den erhofften Windertrag bringen.

Unsere , von der BI in Auftrag gegebene Windmessung auf dem Finkenberg , zeigt ganz deutlich , dass dieser Ort und auch der gesammte Odenwald  für die wirtschaftliche Energiegewinnung durch Windräder nicht geeignet ist.

 

Müssen zur Errichtung von Windrädern wertvolle Naturräume wie zum Beispiel der Odenwald , zerstört werden , und muss dazu noch das gewachsene Landschaftsbild empfindlich verändert werden , um dann erst festzustellen , dass diese Giganten sich nicht rechnen werden ?

Dazu sollte es nicht kommen . Wir Alle müssen uns gegen eine teilweise sinnlose Energiepolitik mit unserer Stimme wehren . Der Ausbau der Windkraft hat in Deutschland bis dato noch keinen Sinn gemacht und wird es in Zukunft auch nicht machen.

Da können die derzeit politisch Verantwortlichen Planungsflächen für die Errichtung von Windrädern fordern so viel wie sie wollen ....wenn nun mal nicht genug Wind weht , wird dies zunehmend zu einem unsozialen Machtgehabe von völlig inkompetenten Bundes- , Landes- und auch Lokalpolitikern .

 

Dem Bürger und Steuerzahler sollte jetzt mehr und mehr bewusst werden , dass er nicht nur über die Staatssubventionen den Aufbau dieser größtenteils unrentablen Windräder bezahlt , sondern das er auch in Zukunft verstärkt die Verluste der Investoren auffangen wird.   Handelt es sich nämlich bei den Investoren um Energiegenossenschaften oder zum Beispiel um Stadtwerke , dann wird der daran beteiligte Bürger, bei finanziellen Verlusten dieser Gesellschaftsformen , noch einmal kräftig zur Kasse gebeten . Die hohen Rendite-Versprechungen sind bisher jedenfalls noch nicht eingehalten worden.

Ungerecht wird es dann wenn der Rest der Bevölkerung  über Erhöhungen der Strompreise die Zeche zahlen soll   .....

 

 

Ein Bericht im ARD Fernsehmagazin ' Report ' gibt hier noch weitere Informationen zu diesem Thema .

 

Den Link zu diesem Thema finden Sie  Hier.... 

 

 

 

 

20. Juni 2014

Was ist in letzter Zeit passiert?

 

Die Bi hat den Spendengeldern entsprechend Gutachten im Bereich Naturschutz in Auftrag gegeben. Diese Erhebungen wurden und werden dem RP (Regierungspräsidium) Darmstadt als Einwand zum Genehmigungsverfahren überlassen. Die Gutachten können eine Ablehnung der Bauvorhaben oder höhere Abschaltzeiten bewirken und bei späteren Gerichtsverfahren zur Beweisführung dienen. Die Abschaltzeiten schützen Mensch und Tier und machen das Projekt für den Betreiber noch unrentabler.

 

Für den gesamten Bereich der geplanten 8 Windräder auf dem Finkenberg haben wir mehrfach eine Raumnutzungsanalyse des Flugverhaltens der Rotmilane beim RP erbeten. Es ist gängige Methodik diese durchzuführen, da bei Windkraft im Wald nicht pauschal ein Urteil gefällt werden kann, ob die Tiere durch die jeweiligen Standorte gefährdet werden oder nicht. Über die Durchführung hat das RP noch nicht entschieden.

 

Die Bauanträge der 5 Windkraftanlagen auf dem Finkenberg die von der EGO beantragt wurden,  werden derzeit vom RP (nach der Aussage der EGO ) nicht weiter bearbeitet.

 

Falls das RP keine weiteren Untersuchungen anordnet (welche erst nächstes Jahr durchgeführt werden können, da diese nur im Frühjahr möglich sind) erwarten wir die Ablehnung oder Genehmigung der 3 Anlagen von der Firma Lenpower auf dem Finkenberg innerhalb der nächsten sechs Wochen. Möglich wäre auch eine Genehmigung an die Auflagen geknüpft sind (diese können das Projekt immer noch zum scheitern bringen).

 

Im Falle einer Genehmigung geht es in die nächste Runde – die der gerichtlichen Auseinandersetzung.

 

Interessant wird sicher auch die politische Entwicklung im Herbst diesen Jahres. Je nachdem wie hoch die Förderungen für unsere Region ausgesprochen werden, wird es unrentabel hier Windräder zu errichten. Es ist derzeit also noch alles offen und wirklich spannend.

 

 

 

08. Mai 2014

Die Bürgerinitiative Gegenwind Beerfelden-Rothenberg lädt alle Interessierte am Donnerstag, den 08.05.14 in Rothenberg in das Gasthaus "Hirsch" zu einem weiteren Stammtisch ein. Beginn ist um 19:30 Uhr.

Wir werden unter vielen anderen interessanten Themen auch das wichtige Thema des drohenden Wertverfalls von Immobilien beleuchten und mit Ihnen diskutieren.

Am 09.05 endet die 1. Anhörung zum Regionalplan Südhessen. Auf unserer Internetseite finden Sie hier unter "Aktuelles" Hinweise, wie Sie Stellungnahmen oder auch Einwände noch rechtzeitig einbringen können.

Ihre Bürgerinitative Gegenwind Beerfelden-Rothenberg freut sich darauf, mit Ihnen zusammen einen interessanten Abend zu gestalten.

 

23. April 2014

Unsere Einsprüche zum Regionalplan Südhessen, wonach im südlichen Odenwald um Beerfelden-Rothenberg-Sensbachtal-Wald-Michelbach rechnerisch bis zu 140 Windräder gebaut werden können, wurden heute an das Regierunspräsidium Darmstadt gesandt. Das Schreiben mit Anhängen finden Sie unten zum Download...

Wie bereits beim letzten Stammtisch erklärt, erstellt nicht nur der Odenwaldkreis einen Plan für Vorrangflächen für Windkraft (Flächennutzungsplan Odenwaldkreis), sondern auch das Bundesland Hessen erstellt einen Regionalplan SÜD-Hessen, welcher ebenso Flächen für Windkraft ausweist. Dieser ist erschütternd! Hier der Link, welcher die Flächen in unserer Region zeigt: Klicken Sie rechts bei Downloads auf den Teilplan Erneuerbare Energien Teilkarte 3
http://www.rp-darmstadt.hessen.de. Am schlimmsten trifft es unsere Nachbarn in Schönmattenwaag (Wahnsinn), die Bürger aus Rothenberg, Finkenbach, Hinterbach, Leonhardshof, Gammelsbach, Airlenbach, Etzean, Falkengesäß, Raubach. Auch an Beerfelden kommen Sie noch näher heran. Ein weiterer wichtiger Kritikpunkt (ergänzend zum gestrigen Newsletter) ist auch, dass nicht einmal die 1.000 Meter zu den Wohnbebauungen überall eingehalten werden. Hinterbach z.B. wird von beiden Seiten sehr eng bebaut.

Hochgerechnet 140 Windräder für unsere Region (südlicher Odenwald).

Bitte überlegen Sie einmal, wer zwischen 140 Windrädern gern wandert oder dauerhaft lebt. Wir sind überzeugt davon, dass diese Region dadurch zerstört würde. Wer gehen kann, wird gehen.

Windkraft hat im Odenwald nichts verloren. Wir sind eine Schwachwindregion. Ohne Subventionen würde sich hier Stromproduktion nicht lohnen. Wir haben hier viele selten gewordene und vom Aussterben bedrohte Tierarten. Der Odenwald ist eine Region wo auch der Mensch zur Regeneration Kraft schöpft.

 

WENN wir es schaffen Windkraft frei zu bleiben, sehen wir darin einen enormen Aufschwung für die Region. Die Grundstückspreise würden steigen (wer möchte nicht ein Haus in der Stille, wenn das mit dem WKA-Ausbau so weitergeht in Deutschland). Ruhe ist ein unbezahlbares Gut. Auch der Tourismus würde sicherlich zunehmen, da es bald nicht mehr viele WKA freie Regionen geben wird.

 

Was können sie tun?

Schreiben Sie einen Einwand zum Regionalplan Süd-Hessen. Das kann jeder. Jeder hat eine Stimme und diese zählt. Im Anhang finden Sie unsere Stellungnahme und eine Vorlage für Ihre Stellungnahme. Sie haben eine Pension? Schreiben Sie dem RP Ihre Bedenken! Sie sind Anwohner und möchten keine WKA derart nah an Ihrem Haus bis das Thema Infraschall geklärt ist? Schreiben Sie einen Einwand… Gerne können Sie auchArgumente von uns übernehmen. Umso mehr Rückmeldungen aus der Bevölkerung kommen, umso mehr wird sich das Land Hessen damit befassen (müssen). Jetzt ist die Zeit um sich bemerkbar zu machen. Wer jetzt schweigt, erklärt sich damit automatisch einverstanden. Wie bereits erwähnt, endet die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen für die Bevölkerung am Freitag, den 09. Mai. Senden Sie ihre Einwände also allerspätestens am Donnerstag, 08.05.14 mit der Post ab. Wenn dort viele Bürgerstimmen eingehen, kann das Regierungspräsidium dies nicht einfach ignorieren.

 

Stellungn_RegPlan_BI_140422.pdf
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Stellungnahme Schnur zum Regionalplan 23
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Infraschall.pdf
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16. April 2014

Die Energiegenossenschaft Odenwald (EGO) zieht ihre Anträge für 5 Windräder auf dem Finkenberg und 6 Windräder in Sensbachtal zurück.  

 

Dies zeigt, dass die Arbeit der Bürgerinitiativen erste Früchte trägt. Der Einsatz lohnt sich. Durch die Spenden aus der Bevölkerung wurde dies alles erst möglich.  Es wurden Gutachten zur Windhöffigkeit und zum Artenschutz erstellt und durch den Rechtsanwalt hat die BI Akteneinsicht erhalten. Derzeit sind noch 3 Bauanträge des Betreibers Lenpower für den Finkenberg in der Genehmigungsphase, am Katzenwinkel (Airlenbach) für 4 Windräder der Fa. Juwi. Weiterhin muss damit gerechnet werden, dass sowohl auf dem Finkenberg, als auch in Sensbachtal andere Projektierer in die auf Wiederaufnahme wartenden Genehmigungsverfahren einsteigen. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit die EGO ihre Anträge, für die bereits hohe Kosten entstanden sind, "weiterverkauft".


Wie wir bereits mehrfach angemerkt hatten, zuletzt im März in einem persönlichen Gespräch mit dem Vorstand der EGO, reicht der Wind auf dem Finkenberg nicht aus um dort Windräder wirtschaftlich betreiben zu können. Die EGO hatte sich auf Prognosewerte verlassen, von denen jedoch bekannt ist, dass diese in Mittelgebirgen mit Berg- und Tallagen, erheblich von Realmessungen abweichen. Die EGO hat die nicht ausreichende Windhöffigkeit (wie am 16.04.14 im Odenwälder Echo zu lesen war) zum Anlass genommen um die Bauanträge auf dem Finkenberg nicht weiter zu verfolgen. Weiterhin monierten wir die fehlende Bürgerbeteiligung. Mittlerweile verzeichnen wir knapp 2.000 Bürgerinnen und Bürger in unserer Unterschriftenliste (täglich kommen weitere hinzu), die sich gegen Windkraft in unserer Region aussprechen - ein klares Votum, das die EGO nunmehr respektiert und das auch die politischen Mandatsträger zum Umdenken anregen sollte. Atomkraft nein, aber Windkraft nur dort, wo der tatsächliche Nutzen überwiegt! In unserer Region überwiegt eindeutig der dadurch entstehende Schaden.

 

Durch die erst Ende März gegründete Bürgerinitiative "Gegenwind Sensbacher Höhe" und deren Informations- und Aufklärungsarbeit hat sich auch ein Großteil der Bevölkerung in Sensbachtal gegen den Bau von Windrädern auf der Sensbacher Höhe entschieden, zumal dort noch nicht einmal die Auswirkungen auf das Trinkwasser der umliegenden Gemeinden geklärt war.

 

Fazit
Klar wird aus dieser Gesamtsituation: Eine Aufklärung der Bevölkerung über die tatsächlichen Wirkungen auf die Gesundheit, die Natur und das Landschaftsbild von Windrädern in unseren Wäldern, sowie eine echte Bürgerbeteiligung seitens der Betreiber, Projektierer und Kommunen hat nach wie vor nicht stattgefunden. Visualisierungen, wie sie von der EGO in Informationsveranstaltungen den Bürgern gezeigt werden und wie sie beim Regierungspräsidium eingereicht wurden, sind in unseren Augen verharmlosend und sollen zeigen, wie gut sich die 200-Meter-Riesen in unsere Landschaft einfügen. Wie das in Wirklichkeit aussehen wird, ist am Beispiel Geisberg in Mossautal (unsere sollen noch höher werden) und auf unserer Startseite zu sehen oder hier unter "Aktuelles" zum Download unter dem Datum 24. Februar.

Die Bürgerinitiativen sehen es deshalb als ihre Aufgabe für sachliche Aufklärung zu sorgen und Wahrheiten ans Licht zu bringen. Zum Beispiel der fehlende Wille der EGO die Bürger an dem Verfahren zu beteiligen, was durch die Wahl eines anderen Genehmigungsverfahrens möglich wäre und vielleicht beizeiten den tatsächlichen Bürgerwillen zutage gefördert hätte. Als weiteres Beispiel ein lückenhaftes Gutachten zu seltenen und schützenswerten Vogelarten. Hier waren manche Tierarten nicht aufgeführt, obwohl sie real an dem begutachteten Standort vorkommen! Das Regierungspräsidium selbst beauftragte die beiden Gutachterbüros der Bauantragsteller nach einer mehrstündigen Ortsbegehung (bei welcher auch der Gutachter der Bürgerinitiative dabei war) zur Nacharbeit. Dadurch wurde das Verfahren erst einmal ausgesetzt. Die derzeit bekannten Lücken (die Bürgerinitiative hat mittlerweile volle Akteneinsicht der Bauanträge des Finkenbergs und lässt sie prüfen), werfen die Frage auf, inwieweit die von den Antragstellern in Auftrag gegebenen Gutachten grundsätzlich verlässlich und glaubhaft sind. Wieder mussten wir als Bürgerinitiative Aufgaben übernehmen, die eigentlich dem Antragsteller obliegen; und zwar lückenlose, dem Artenschutz gerecht werdende Gutachten zu erstellen.
Um hier unsere Arbeit weiterhin seriös und professionell fortsetzen zu können, benötigt es weiterhin Spenden aus der Bevölkerung. Selbst Kleinbeträge helfen weiter unser Ziel zu verfolgen, die Region von Vorrangflächen für Windräder freizuhalten. Die Einschnitte in den Umwelt- und Artenschutz überwiegen einem Nutzen in unserer Schwachwindregion.

Derzeit werden allein 6.500 Euro für ein weiteres Artenschutzgutachten benötigt. Konto bei der BW-Bank Stuttgart, Kto. 7491791550, BLZ 60050101.
Zur Möglichkeit ONLINE zu spenden geht es HIER...
 

 

23. März

Unsere eigene Windmessung auf dem Finkenberg ist abgeschlosen. Die Ergebnisse zeigen, dass dort keinesfalls ein wirtschaftlicher Betrieb von Windkraftanlagen gegeben ist. Anstatt der geforderten Windhöffigkeit von 5,75 Metern/Sek. weht der Wind dort nur mit 3,62 Metern/Sek.  Mehr erfahren HIER...

24. Februar bis 09. Mai 2014

Offenlage und Möglichkeit zur Stellungnahme und Erhebung von Einwänden gegen den Regionalplan Südhessen zur Windkraft. Danach sollen im Odenwaldkreis bis zu 13 % der Landesfläche für Windräder zur Verfügung gestellt werden. Wie Sie Ihre Einwände hiergegen vorbringen können, erfahren Sie HIER...

 

11. März 2014

Die BI veranstaltet das nächste Treffen für alle Interessierten am 11.03.2014 um 19:30 im Gasthaus „Krone“ in Gammelsbach.

Themen werden sein:

  • Ein Referent beleuchtet das Thema Windertragsmessung direkt an unsrem betroffenem Gebiet (Finkenberg)

  • Bekanntgabe der Messergebnisse unserer Windertragsmessung

  • Deutschlandweite Insolvenzen von Windparkbetreibern

  • Gefahren für Grundstückseigentümer

  • Visualisierungen der Windräder aus unterschiedlichen Perspektiven in und um Beerfelden

  • Fragen des Quellenschutzes und unserer Trinkwasserversorgung

  • Offenlegung des Regionalplans Südhessen (wonach in unserer Region noch weit mehr Windräder gebaut werden könnten)

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

28. Februar 2014

Heute erschienener Artikel im Odenwälder Echo: "Beerfelder Land von 35 Windrädern überragt?"

Artikel im Odenwälder Echo am 28.02.14 "Beerfelder Land von 35 Windrädern überragt?"
Gerne können Sie die Datei auch an Interessierte weiterleiten oder ausdrucken.
OdwEcho _AktuellerStand_28 02 2014.pdf
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24. Februar 2014
Aktuelle Bilder der beantragten Windparks um Beerfelden und Rothenberg finden Sie auf der STARTSEITE (unten)!

Hier die aktuellen Bilder zum Download
Gerne können Sie die Datei auch an Interessierte weiterleiten oder ausdrucken.
Visualisierung.pdf
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10. Februar 2014

Ab dem 25.02.14 beginnt die Offenlegung des Reginalpanes Südhessen "Windkraft". Nach dieser Planung konzentrieren sich die Windparks des Odenwaldes auf den Bereich um Beerfelden und Rothenberg. 

Unterschriftenliste Download
Hier die Unterschriftenliste gegen den Regionalplan Südhessen
NEINzum Regionalplan14.02.pdf
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21. Januar 2014
Stammtisch der Bürgerinitiative

Wo und wann: im Gasthaus "Hessischer Hof" in Beerfelden ab 19:30

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Unter vielen anderen Themen wird auch das Thema Spendenbereitschaft beleuchtet - damit die Bürgerinitiative handlungsfähig bleibt.

Spenden sind z.B. dringend notwendig um die Windertragsmessung fortsetzen zu können. Derzeit sind hierfür bereits 3.500 € an Kosten entstanden.

Wenn keine weiteren Spenden eingehen, muss die Windertragsmessung im Januar abgebrochen werden.

15. Januar 2014

Leicht verständlicher Leserbrief, der die Gesamtlage gut wiedergibt.

HIER...

10. Januar 2014
Der Bürgerinitiative liegt eine erschütternd lange Liste von Insolvenzen aus der Windbranche vor (hauptsächlich aus Süddeutschland). Darüberhinaus erhielten wir umfangreiche Informationen, dass der Rückbau der Windkraftanlagen finanzielle Risiken in Millionenhöhe für Grundeigentümer bergen kann. Ebenso riskant kann das Geschäft mit dem Wind für Kapitalanleger sein. Mehr dazu lesen Sie bei Witschaftlichkeitsbetrachtung HIER...

09. Januar 2014

Es liegen uns bereits über 1.500 Unterschriften von Bürgern vor, die die Ziele der Bürgerinitative befürworten.

27. Dezember 2013
In Beerfelden und Gammelsbach wurden Ortsschilder zugehängt und mit Windrad-Modellen bestückt sowie Flugblätter an Haushalte verteilt und an Windschutzscheiben befestigt.

Die Bürgerinitiative hat mit diesen Aktivitäten nichts zu tun. Auch sind uns die "Macher" unbekannt.  Unser Anliegen ist, sachlich zu informieren, so dass sich die Bürger eine Meinung bilden und über ihre Zukunft mitentscheiden können.  

23. Dezember 2013

Nicht nur der Flächennutzungsplan des Odenwaldkreises weist in unserer Region Vorrangflächen für Windkraftanlagen aus, sondern nun auch das Land Hessen. Leider ebenso basierend auf errechneten Werten was die Windgeschwindigkeit und damit den Windertrag betrifft.

Da wir noch keine Erlaubnis seitens des Regierungspräsidiums Darmstadt erhalten haben die Bilder zu verwenden , hier der Link direkt zur Karte. Sehen sie selbst...

Es ist rechts bei Downloads der vierte Link von oben, "Karte 3" die unser Gebiet zeigt: http://verwaltung.hessen.de/irj/RPDA_Internet?cid=f08450a50a6717b51643c6a81fe40c9a

Am schlimmsten betroffen sind Rothenberg, Finkenbach, Airlenbach, Etzean, Falken-Gesäß, Gammelsbach. Um Beerfelden rücken sie wesentlich näher. Es sind auch keinesfalls 1.000 Meter Abstand zu den Wohnhäusern in der Hinterbach.

Insgesamt können die Windkraftanlagen stark in der Anzahl zu nehmen.

Dies ist die erste Offenlegung, welche in den nächsten Monaten diskutiert wird.

20. Dezember 2013

Veröffentlichung von Herrn Oskar Lofontaine in der FAZ.

"Wie Windräder die Umwelt zerstören" HIER...

17. Dezember 2013
Stammtisch der Bürgerinitiative

Offene Runde. Jeder der gerne möchte, kann kommen. 

Informationsaustausch - Was können wir tun?

Wo und wann:  im Gasthof "Spälterwald" in Beerfelden-Olfen ab 19:30

Regelmäßige Treffen sind ab 2014 vorgesehen.

05. Dezember 2013
Umweltminister Peter Altmaier nimmt im ZDF öffentlich Stellung zu Änderungen des EEG

Nach den Äußerungen des Umweltminsiters wird es beim Bau von Windrädern zukünftig vermutlich zu Änderungen kommen: "Es können auch zukünftig überall Windräder gebaut werden. Wenn sie sich aber nur durch Subventionen rentieren, ist das einfach falsch". Und weiter: "Windräder müssen dort gebaut werden, wo der Wind auch weht, sonst kann das keiner mehr bezahlen".

04. Dezember 2013
Informationsabend "Windkraft in unserer Region. Schaden oder Nutzen"?
in der "Alten Turnhalle" Beerfelden. Mit über 350 Zuhörern war die Veranstaltung überaus gut besucht und zeigte, wie groß einerseits das Interesse ist. Zeigte andererseits aber auch das Informationsdefizit und die Betroffenheit der Bürger über die aktuellen Planungen.
Einen ausführlichen Bericht in "Fact in Deutschland" lesen Sie HIER...

Eine Rückschau, bzw. Zusammenfassung der Veranstaltung und die Vorträge im einzelnen:

Rückschau und Zusammenfassung der Veranstaltung am 04.12.13 in Beerfelden
Rückschau_Veranstaltg_04.12.13.pdf
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Prof. Dr. Günter Specht: Sind Windräder im Odenwald sinnvoll?
Windräder im Odenwald.pdf
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Dr. med. Bernhard Voigt: Gesundheitsgefährdung durch Infraschall
Gesundheitsgefährdung durch Infraschall.
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Sven Johannsen: Haben wir genügend Wind?
Haben wir genügend Wind.pdf
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30. November 2013
Den Bericht: "Die Wirtschaftsweisen mahnen zur Vernunft" finden Sie auf der Seite Wirtschaft, ganz unten.

20. November 2013
Die Stellungnahmen von Herrn Dr. med. Raimund Keysser und Herrn Horst Schnur sind nun auf der Startseite eingebunden. Auch ist nun der Erklärfilm von "Vernunftkraft" online und unter "Wichtige Informationen" abrufbar.

18. November 2013
Letzte Möglichkeit für die Bürger zur Stellungnahme zum Flächennutzungsplan des Odenwaldkreises. Dieser hat nichts zu tun mit den aktuell beantragten Windrädern, sondern bezieht sich auf die zukünftige Ausweisung von Flächern für Windräder im Odenwaldkreis.

15. November 2013
Es ist bekannt geworden, dass weitere Anlagen zu den Windkrafträdern auf der Anhöhe zwischen Rothenberg und Flockenbusch dazukommen. "Brombach Nord" 3-4 Stück. In "Brombach Süd" ist die Anzahl noch unbekannt.

13. November 2013
Der hessische Radiosender "Hit-Radio FFH" berichtet in den Nachrichtensendungen für Südhessen über die Bürgerinitiative Beerfelden-Rothenberg. Odenwald-TV hat den Beitrag als Videosequenz erstellt. Diese sehen Sie HIER...

12. November 2013
Ab heute ist es möglich, seine Unterschrift Online abzugeben, sowie Online zu spenden. Auch Facebook, Twitter... sind jetzt in die Website eingebunden.

07. November 2013
Über 4.200 Flyer werden über das Mitteilungsblatt "Oberzent" an die Haushalte von Beerfelden und Rothenberg verteilt. Auf der Rückseite sollen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, die unsere Forderungen befürworten, unterschreiben.

24. Oktober 2013

Die Energiegenossenschaft Odenwald gibt in einem Vortrag in Eberbach (RNZ vom 24.10.13 "Windkraft in Eberbach") bekannt, dass sie im Odenwald 40 Windräder plant. Hinzu kommen bereits jetzt und zukünftig beantragte Windräder von privaten Investoren.

23. Oktober 2013

Die Bundesinitiative "Vernunftkraft" wendet sich an die Bundeskanzlerin. Mehr dazu HIER...

22. Oktober 2013

Die Bürgerinitiative "Gegenwind Beerfelden-Rothenberg" formiert sich. Es werden Flyer erstellt und in den nächsten Wochen verteilt und ausgelegt um die Bürger von Beerfelden und Rothenberg zu informieren, was uns mit den Windrädern bevorsteht. Dadurch sollen die Bürger selbst über ihre Zukunft mit entscheiden können. Je mehr Bürger sich durch ihre Unterschrift gegen Windräder auf den Gemarkungen Beerfelden und Rothenberg aussprechen, desto klarer wird das Signal für die zuständigen Behörden.

 

 

 

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